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News 2005


Konzept eines Hybridantriebs mit Kegelringgetriebe (KRG) - Vorteile für Gesamtwirkungsgrad, Verbrauch und Fahrdynamik

15. September 2005

Die üblichen Hybridantriebskonzepte für PKW bestehen aus der Kombination eines Verbrennungsmotors mit einer (oder mehreren) Elektromaschinen, die über zum Teil aufwändige und komplizierte Getriebestrukturen verbunden werden. Daher ist das Hybridgetriebe das zentrale Bauteil für die Kombination der unterschiedlichen Antriebskomponenten und für die Ansteuerung der verschiedenen Fahrstrategien.

Für die optimale Kraftübertragung über das Getriebe im Betrieb mittels Elektromotor oder in Verbindung mit dem Verbrennungsmotor müssen daher die Verluste des übertragenden Getriebes möglichst gering sein. Für eine maximale Rückgewinnung der Bremsenergie ist der Wirkungsgrad des mechanischen Getriebes von entscheidender Bedeutung und wirkt sich zweifach auf den Wirkungsgrad des Antriebsstranges aus. Es gilt, die Nachteile gegenwärtiger Hybridfahrzeuge beim Gesamtwirkungsgrad mit besseren Konzepten für die Antriebsstruktur zu eliminieren.

Das von GIF entwickelte stufenlose Kegel-Ring-Getriebe (KRG) bietet in Kombination mit Verbrennungsmotor und Elektromaschine als Hybridantrieb die gleichen Vorteile hinsichtlich Wirkungsgrad, Bauraum, Gewicht und Kosten wie schon bereits bei konventionellen Antrieben nachgewiesen. Erste Berechnungen zeigen, dass sich mit diesem neuen Hybridantriebskonzept ein hohes Einsparpotenzial beim Kraftstoffverbrauch und eine weitere Emissionsreduzierung bei gleichzeitiger Verbesserung der Fahrdynamik gegenüber den üblichen Hybridantrieben ergeben. Der Grund dafür ist der bessere Gesamtwirkungsgrad des KRG (insbesondere bei Teillast).

Die Struktur dieses neuen Hybridantriebs wird im Rahmen des CTI-Symposiums am 6. Dezember 2005 um 18.20 Uhr im Vortrag "Konzept eines Hybridantriebs mit Kegelringgetriebe (KRG)" von Dr. Heinz-Dieter Schneider vorgestellt. Darüber hinaus werden die Vorteile hinsichtlich Fahrdynamik und Energieverbrauch im Vergleich zu den bisher bekannten Konzepten beschrieben.

Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Internetseite: http://www.getriebe-symposium.de/de/index.html.