Getriebeschaltanalyse

Darstellung der Schaltkräfte in Abhängigkeit der Schaltwege
Die Getriebeschaltanalyse erhält in den letzten Jahren immer mehr Bedeutung bei der
Entwicklung und dem Einsatz synchronisierter Schaltgetriebe. Sie wird eingesetzt:
- zum Vergleich von Fahrzeugen
- für die Bewertung von Konkurrenzprodukten
- für die Qualitätssicherung während der Produktion
- für die Einschätzung von Konstruktionsänderungen
- für die Vergleichbarkeit von Schmierölen
- für die Beschreibung des Getriebeverhaltens über der Lebensdauer
- für die Bewertung der äußeren und inneren Schaltung
- für die Analyse des Synchronisationsverhalten und
- für die Erstellung von automatisierten Schaltprofilen sowie deren Bewertung und Vergleichbarkeit.
Das selbst entwickelte Getriebeschaltanalyse-Werkzeug GSA hat sich bei der GIF als wertvolles
Hilfsmittel bei komplexen Getriebeentwicklungsprojekten bewährt. Das dadurch gewonnene Wissen
und die Erfahrung versetzen die GIF-Mitarbeiter in die Lage, ihren Kunden bei den oben
aufgeführten Aufgaben zu helfen. Die daraus resultierende Dienstleistung kann in zwei
Hauptaufgaben eingeteilt werden:
- die Datenerfassung und
- die Analyse.

Analyse-Werkzeuge
Die Datenerfassung
Zusätzlich zu den bisher üblichen subjektiven Bewertungstechniken werden objektive
Messgrößen für den Getriebevergleich zur Verfügung gestellt. Diese sind im
Wesentlichen die Schaltwege und die Schaltkräfte. Das System erlaubt es, weitere
Mess- und Berechnungsgrößen zusätzlich flexibel aufzunehmen. Der Vorgang der
Datenerfassung besteht:
- in der Bereitstellung und Installation der Hardware mit den unterschiedlichen
Messaufnehmern sowie
- in der Erfassung der charakteristischen Daten und deren Umrechnung in die
gewünschten physikalischen Bewertungsgrößen.
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Charakteristische Schaltung
Die Datenanalyse
Bei der Analyse-Aufgabe wird von einem charakteristischen Schaltverhalten ausgegangen. Das
heißt, dass eine Schaltung - ausgehend von der Neutralstellung - in eine
Vorsynchronisationszone, eine Synchronisationszone und eine Zone des zweiten Druckpunkts
gegliedert werden kann. In Abhängigkeit dieser Charakteristika werden die Messdaten
offline analysiert und die Ergebnisse anschließend sowohl tabellarisch als auch
grafisch gang-, weg-, kraft-, drehzahl- oder temperaturabhängig dargestellt.
Für die Darstellung weiterer Messkanäle kann auf einfache xy-Diagramme
zurückgegriffen werden, deren Abszissen- und Ordinatenachse individuell den
vorhandenen Mess- und Umrechnungsgrößen zugeordnet werden können.
Auf besondere Darstellungsformen wird kundenspezifisch eingegangen.